Das Paradies liegt im Gehirn

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Das Paradies liegt im Gehirn.
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Das Paradies liegt im Gehirn

 

Trance als spezieller menschlicher Bewusstseins-Zustand ist zunächst sachlich ohne Wertung zu betrachten:
Seichte Trancezustände sind sehr häufig – manche Menschen erleben sie schon beim längeren Sitzen auf einer Parkbank und beim Lauschen des Vogelgezwitschers oder wenn sie einem Wasserfall längere Zeit zusehen und zuhören oder anstatt einzuschlafen. – Wie die Umwelt in leichter Trance wahrgenommen werden kann, kannst Du mit Hilfe von Trance-Trommeln und von Klangfolgen in unten an gezeigten online Music-Playern hören. – Hier sind einfache Trance begünstigende schamanische Trommeln und Klänge in bestimmten Ton-Frequenzen präsentiert:

Diesen Rhythmen kannst Du Dich anvertrauen – exzellente spirituelle Trance-Trommeln von dem Trance- und Schamanismus-Forscher Dr. Michael Harner, 30 Minuten Dauer:
http://youtu.be/JnoYwUBPNf0

Musik – entspannend, Trance, von Anugama:
http://youtu.be/phPquC2snqs?list=PLEF60DDE30C422E4E

Entspannen:
Lass‘ den Alltag und Deinen kontrollierten Verstand, Dein gelenktes Denken, los und lass‘ Dein Ich getragen werden – losgelöst von Allem.
Du kannst im Hören die verschiedenartigen Gefühle und Phantasien erspüren, die Rhythmus und Musik in Dir möglich werden lassen.
Am besten begibst Du Dich dazu in eine bequeme, entspannende Körperhaltung an einem angenehm warmen Platz.

Aus Klängen und Rhythmen selbst wirst Du leicht erspüren, welche dieser Muster liebevolle, friedliche und erhebende Trancezustände herbeiführen können und welche Klang- und Trommelmuster aggressiv oder gar panisch-ängstlich stimmen – dem hierzu Nützlichen, Guten, kannst Du Dich öffnen; dem Nicht-Wünschenswerten verschließe Dich.

Du kannst auch einen anderen Schritt unternehmen und zu den präsentierten Rhythmen und Klängen Deine Bewegungen zu einem Tanz werden lassen.
Beim Tanz gilt das Gleiche wie beim Hören: Dem liebevollen, friedlichen und erhebenden Nützlichen öffne Dich; Nichtwünschenswertem verschließe Dich.

Aus oben Genanntem wird verständlich, dass es von Bedeutung ist wodurch Trance hervorgerufen wird, weil mit Art, Weise und Lautstärke von Tonfolgen und Rhythmusfolgen und auch Bewegungsabläufen beim Tanz die innere biochemische und biopsychische „Schiene“ im Menschen gelegt wird für inneres Erleben. – Auf Basis dieser neurologischen Erkenntnisse dürfen wir religiöse Musik und Rhythmen aller Richtungen hinterfragen und nach ihrem Nutzen für uns selbst evaluieren. Je nach Kultur, Alter und persönlicher Veranlagung sowie Zeitgeschmack kommen wir hierin möglicherweise zu verschiedenen Ergebnissen in der Bewertung wie in logischer Folge auch zu verschiedenen Ergebnissen im Erleben – spiritueller – Trance.

Eine Musikmeditation mit archetypischen Bildern: beschützende Gestalten, Lichtgestalten; „Angel Meditation“ deutsch: „Engels-Meditation“ bestehend aus fließend präsentierten Fraktalen:
http://youtu.be/K93aPRE5-jo?list=PL279047639BAEB091

Spirituelle Trance, Ekstase, Nahtod, Tod:

„Aufsteigen“:
Engels-Vorstellungen sind Ausdruck der menschlichen Wahrnehmung von Kräften, die unser Unterbwusstsein und unser Unbewusstes im Zusammenspiel in personifizierte archetypische Formen kleidet. Engels-Vorstellungen können in Träumen, in Trance, in Nahtoderlebnissen oder im Drogenrausch von angsteinflößend bis beinahe-göttlich wunderbar erlebt werden und sind Ausdruck des Erlebens einer inneren geistig-spirituell erhobenen Mittelwelt, die der indischen Chakren-Lehre und der so genannten „höheren Mittelwelt“ des Schamanismus ziemlich genau entsprechen – nicht das höchste Chakra steuert dabei das Erleben, sondern noch darunter liegende – mikro-biochemische – Enegiesphären im Menschen.

„Darüber“:
Über den bunten und noch personifizierten Bildern von sphärischen Wesenheiten liegen die transzendenten Gotteserlebnisse der Mystiker und Ekstatiker aller Religionen und aller menschlichen Kulturen: Im strahlend weißen Licht und der allumfassenden und alles durchströmenden mit Worten nicht beschreibbaren Liebe einer Transzendenten Kraft, in den Religionen mit „Gott“ bezeichnet, können Menschen eine alle Grenzen zerfließen lassende Glückseligkeit erleben.
Wir dürfen uns bewusst machen, dass auch dieses großartige Lichterleben Schöpfung Gottes ist. – Gott b e g e g n e t Menschen in seiner Schöpfung, das ist Interpretation des Augenblicks – Mit Viktor Frankl möchte ich an dieser Stelle existenzphilosophisch deutlich machen, dass die Immanenz ein Spiegel der Transzendenz ist.
Das Wort „Gott“ ist sprachgeschichtlich von dem Wort „gut“ verwandt. – Diese „Transzendente Kraft“ wird als mächtig, lebendig liebend und als der Person persönlich zugewandt erlebt.

„Die große Ruhe“.
Auch in „der großen Ruhe“ ist der Mensch noch nicht ganz tot, sondern sein immanentes Leben klingt darin aus, bis der Gehirntod völlig eingetreten ist.
(Wie Menschen, deren Gehirn in dem Augenblick einer Sekunde physisch zerstört wird, ihr Sterben erleben oder durchleben, darüber können wir nichts aussagen.)

„Danach“:
Das indische „Nirwana“ – die große „Leere“ – das große „Nichts“:
liegt jenseits dieses weißen Lichts, es kommt in Nahtoderlebnissen und vermutlich auch im Tod danach – nach dem großen Licht und nach „der großen Ruhe“. Die „Leere“ der indischen Nirwana-Vorstellung ist demnach nicht Nichts sondern „Alles“: Es ist „Alles“, was es gibt in der Immanenz, gewesen. (Punkt)

Nahtod und Tod:
Im Sterben, im Sterbeprozess, – wie auch in Nahtoderlebnissen – drifted der Mensch gesteuert von seiner inneren Mikrobiochemie des Gehirns in die bunte Welt archetypischer Kräfte, ebensolcher Bilder und Töne und weiter in die unbeschreibliche ekstatische Großartigkeit des Lichtes der Unendlichkeit; wenn dann nach und nach alle inneren biochemischen Drogen verbraucht sind und nichts davon mehr nachproduziert wird, dann tritt als letztes Stadium gesteuert von körpereigenen Drogen „die große Ruhe“ ein.

Die Immanenz ist ein Spiegel der Transzendenz.
Viktor Frankl

Sprachliche Begrifflichkeit findet in den ekstatischen Erlebnissen, die Menschen als unübertreffliche Höhe in ihrem Leben haben können, ein Ende:
Kein Bild, kein Wort, keine Matrix, keine Geste, kein Ton kann diese Herrlichkeit beschreiben – alles Irdische ist zu klein, zu begrenzt, zu gering um die Herrlichkeit der Transzendenz anderen mitteilen zu können. – Hierin findet das alttestamentliche Bilderverbot seine Begründung und seinen Sinn. Simplifiziert ausgedrückt meint das religiöse Bilderverbot: „Oh, Mensch, unterlasse das Unterfangen – Gott, die Transzendenz, in ein Bild einfangen zu wollen.“
Vor Jahrtausenden, gleichsam im Ablauf unseres Menschwerdungs-Prozesses, begannen manche Menschen tiefe Trancen zu erleben, in der ihnen jedes Ich-Bewusstsein fortgerückt war: wie ein Medium waren sie den Kräften der Unsichtbarkeit und der Nichtgreifbarkeit ungeschützt innerlich geöffnet und dabei sprach „etwas“ aus Ihnen – „die Geister“ im weniger günstigen Fall, „die Götter“ – das klingt schon nützlicher für uns heute, und irgendwann erlebten Menschengruppen, dass der Eine oder die Andere beim Singen und Tanzen, beim verehrenden Sprechen zur „Geistin“ – althebräisch „Ruach“ – in tiefe Trance fielen, kein Ich-Bewusstsein hatten und doch sprachen: „Ich bin da!“ – Und alle Hörer waren beeindruckt und überzeugt: „Die Große Geistin“ hat zu uns gesprochen „Ich bin da!“ – So können wir uns die Entstehung des Prophetentums und des Monotheismus an sich im semitischen Sprachraum vor vielen tausend Jahren vorstellen.
Erst um Vieles später entwickelte sich aus diesem einfachen Gotteserleben durch Prophetentum, Tanz, Gesänge und durch Sprechen zu „Der-Großen-Geistin-Ich-Bin-Da“ der eigentliche Monotheismus; und noch einmal um Vieles Später enstand aus dieser einfachen spirituellen Praxis zum Beispiel die mosaische vorantike Hochreligion, die schließlich zur antiken Zeit des Jesus von Nazareth nicht nur Wegweiser und Helfer für Menschen sondern auch zu einem Moloch geworden war, der Menschen in Schach hielt und an sich selbst und seine Rituale gebunden hatte statt an „Die-Große-Geistin-Ich-bin-da“; ein Moloch – der sich zwischen die Menschen und Gott geschoben hatte wie ein Bollwerk, welches Menschen zu Knechten der Religion machte und deswegen – nach Meinung der Autorin – einer Reformation dringend bedurfte.
Jesus von Nazareth hat Wichtiges gesagt über unseren individuellen Zugang zu „Der-Geistin-Ich-bin da“, auf althebräisch „Ha-Ruach-JaHWeH“:
Über allen auch berechtigten Zweifeln an der Richtigkeit und Authentizität der schriftlichen Überlieferungen seiner Botschaften und Predigten bleiben nach Ansicht der Autorin radikale Kernaussagen seiner Person, die seine Hörer zu dem einfachen und direktem Gotteserleben und zur ursprünglichen Spiritualität der ersten Monotheisten zurückführten und damit auch einen gewaltigen Schritt nach vor in der religiösen Entwicklung der Menschen bis heute; denn im Grunde wollte Jesus von Nazareth, dass die gewaltige Blutopferpraxis seiner Zeit mit Massenweisen Schlachtungen im Zentralheiligtum, dem Tempel in Jerusalem, aufhörte – denn Blutströme von Opfertieren flossen fast täglich über die Opfertische abwärts.
Die Überlieferung eines letzten Beisammenseins mit seinen Jüngern und wahrscheinlich auch mit seinen Jüngerinnen lässt Jesus den Nazarener einen Kelch mit geharztem Wein oder Traubensaft nehmen und eine große Brotflade zerteilen und dabei sinngemäß im Vorher-Sehen seines unfreiwilligen Todes sagen:
Dies – Traubensaft (und nicht Blut) ist ein Symbol für meinen Leib, und dies – Brot (und nicht Fleisch) ist ein Zeichen für meinen Leib.
Wenn ihr Euch trefft, sollt ihr an mich denken und daran, dass ich gesagt habe:
Wie die Frucht des Weinstocks – von Euch getrunken – ist mein Blut, und wie eine Brotflade – unter Euch verteilt – ist mein Fleisch.
Diese von Jesus aus Nazareth überlieferten Worte kann man noch mehr dem Sinn nach ausdrücken – was „mein Fleisch und Blut“ bedeutet:
„Verwandt ist mit mir, wer in meinem Sinn denkt und nach meinen Worten handelt.“
Eine Abkehr vom Schlachtopfer und Brandopfer – vom Fleisch- und Blut-Opfer zur Vergebung menschlicher Verfehlungen – war die Folge: Eine ganze Bewegung bildete in Jerusalem eine jüdische Gemeinde, die nach dem Tod des Jesus der „Geistin-Ich-bin-da“ Lobpfer brachten, Zuspruch und Gesang opferten, und derselben mit offenen Herzen ihr Leben unterstellten. – Eine neue Generation spiritueller mosaischer Menschen war „geboren“ in der Mitte der Antike und lebte einmütig bis ungefähr zehn Jahre nach dem Tod dieses prophetischen Menschen und Heilers Jeschuah, auf Griechisch Jesos. Am Anfang war diese Bewegung ekstatisch und Trance war selbstverständlich in der Gottesdienst-„Ordnung“. Ekstase ist ein eigenes Kapitel – vom neurologischen und psychologischen Standpunkt aus beurteilt ist sie zwar der Trance nicht unähnlich jedoch nicht mit ihr gleichzusetzen.

Trance kann induziert werden, begünstigt werden, durch Musik, Trommeln, Gesänge, Sprechen zu Dem Transzendenten.
Ekstase dagegen geschieht wie ein „Raub“; die Psychiatrie spricht ebenfalls vom „ekstatischen Raub“, weil urplötzlich ein veränderter Bewusstseinzustand eintritt, der von außen nicht begünstigt worden sein muss und gegen den die betroffene Person sich auch nicht wehren kann. Ekstase tritt einfach ein.
Aus prophetischer Tradition ist jedoch überliefert – heute ist in charismatischen und pfingstlichen Bewegungen auch Trance spirituelle Praxis und Ekstase spirituelles Erleben – dass ein Mensch sich für Den Transzendenten, für „Die-Geistin-Ich-bin-da“ – für Den Heiligen Geist vorher vorbehaltlos geöffnet hat und auch Ekstase mit der inneren zu Grunde gelegten Zustimmung als eine „plötzliche Inbesitznahme“ der betroffenen Person geschieht. Ekstase hat nichts mit psychischer Aufregung oder aufgeregtem Reden zu tun; im Gegenteil – Ekstase unterscheidet sich davon. Ekstase sollte man auch nicht mit Halluzinationen, die sehr erhebend und beglückend sein können verwechseln. Ekstase ist ein besonderer Bewusstseinszustand, der schwer erforschbar sein wird, weil er nicht von außen induziert werden kann und nicht reproduzierbar ist; jede Ekstase ist gleichsam ein eigenes Universum für sich, ein Lebenshöhepunkt.
Was 2008 in den Medien an Filmreportagen über die Frauen in Medjugorje gezeigt wurde und als „Ekstasen“ apostrophiert wurde, ist nicht ekstatisches Erleben sondern halluzinatorisches Erleben und das ist etwas völlig Anderes vom psychiatrisch-neurologischen Standpunkt aus bewertet und eingeordnet.
In der Ekstase ist das Ich – vorübergehend – aufgegeben zugunsten der Gegenwart von … – ja, von was nun? – Ich, die Autorin, meine, wenn in christlichen Versammlungen alles angenehm und nützlich abläuft, so ist das Ich vorübergehend aufgehoben zugunsten der Gegenwart „Der-Geistin-Ich-bin-da“ – zugunsten von „Ha-Ruach-JaHWeH“ – zugunsten Der Gegenwart Des Heiligen Geistes – zugunsten Des Geistes Christi. – Dies sind alles namentliche Bezeichnungen für ein und denselben unerforschlichen geheimnisvollen Gott, der uns Menschen und den Kosmos entstehen lässt und uns hierin begegnen will.

Die Transzendenz/Gott/Der Urgrund – begegnet uns/findet sich – im Sein/im Guten/in der Schöpfung – in der Erkenntnis „Ich Bin“.
Aus dieser Perspektive kann man/ich charismatisches Geschehen in religiösen spirituellen Versammlungen akzeptieren; menschliche individuelle und kollektive Zustände können auch dann, wenn sie sicher dem psychischen Bereich – der Psychologie, dem neurologisch-psychiatrischen Bereich (der Psychiatrie und Neurologie), und dem körperlich-räumlich-zeitlichen Bereich (der Physik und Quantenphysik) zuzuordnen sind.

jona(h) li, 2008, 3. Bearbeitung 17. Juli 2014

 

 
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